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Quanta are watching you: Der Beobachtereffekt

Ich habe neulich das Buch „The Circle“ von Dave Eggers gelesen. Es geht um eine Facebook-Twitter-ige Internetfirma namens „The Circle“, die vollständige Transparenz und Vernetzung schaffen will – Privatsphäre bleibt dabei leider auf der Strecke. „Würdest du sagen, dass du dich anders verhältst, wenn du weißt, dass du beobachtest wirst?“ Das Zitat stammt von einem der Circle-Bosse, mit dem er seine allgegenwärtige Überwachung begründen will. Ich bin mir sicher, dass wir alle diese Frage bejahen würden. Unter Beobachtung benehmen wir uns anders, als wenn wir allein sind. Heißt das also, dass die reine Beobachtung unser Verhalten beeinflusst?

FAQ: Quantencomputer – Vom Qubit zum Quantencomputer

Viele Artikel zum Quantencomputer haben es sehr eilig. „Ein Qubits kann in den Zuständen 0 und 1 gleichzeitig sein, und deshalb sind Quantencomputer besser als klassische.“ Logisch…? Ähm, nein, das war etwas zu schnell. In meiner Serie „FAQ: Quantencomputer“ versuche ich häufige Missverständnisse zu beseitigen und Fragezeichen wegzuwischen. In diesem Artikel geht es darum, wie aus vielen Qubits ein Quantencomputer wird.

FAQ: Quantencomputer – Vom Bit zum Qubit

Quantencomputer bringen die Quantenphysik ins Rampenlicht. Weil sich Giganten wie Google, IBM, Microsoft und Amazon darum reißen sind sie in aller Munde. Neben Fachzeitschriften berichten auch Tageszeitungen und Klatschmagazine von Qubits und Co. Immer werden Quantencomputer „einfach und kompakt erklärt“. Ich könnte auch so einen Artikel schreiben, doch ganz speziell möchte auf die Missverständnisse und Verwirrung eingehen, die solche Artikel oft verursachen. Das ist nicht (zwangsläufig) die Schuld der Autor*innen, denn niemand kann Quantenphysik hinreichend mit 5000 Zeichen erklären. Andere hingegen verkaufen den Quantencomputer unverfroren als einen heiligen Gral oder Pandoras Büchse. Wie so oft liegt die Wahrheit irgendwo in der Mitte.

Quantentechnologie 2.0

Wer an Quantentechnologie denkt, denkt an Quantencomputer. Oder an Science-Fiction, Laserschwerter und halb tote Katzen. Aber Quantentechnologie ist mehr als die Jagd nach dem Quantencomputer. Bei der zweiten Quantenrevolution geht es darum, Grenzen zu durchbrechen und die kleinsten Bausteine der Natur zu zähmen. Was dabei herauskommt ist eine Technologie der Superlative: kleiner, schneller, sicherer, präziser. Und nicht zu vergessen: unverständlicher.

Quantentechnologie 1.0

Quantentechnologie ist in aller Munde. Selbst in der Bild-Zeitung wird unter dem sachlichen Titel „Computer werden die Menschheit beherrschen!“ über Quantencomputer berichtet. In den meisten Fällen wird Quantentechnologie mysteriös dargestellt, als Produkt der Zukunft. Es klingt nach Science-Fiction. Doch was in den meisten Artikeln nicht erwähnt wird: Quantentechnologie bereits existiert und wir alle haben sie zu Hause.

Welle-Teilchen-Dualismus

Licht in der Identitätskrise

Manchmal muss man sich entscheiden. Manche Dinge hasst man zum Beispiel, oder man liebt sie. Wie Rosenkohl, Marzipan oder das Dschungelcamp. In anderen Fällen gibt es kein Entweder-oder und man muss sich für eine Seite entscheiden: Katzen oder Hunde, Edward oder Jacob, Welle oder Teilchen.